QR-Pay für Hofladen und Wochenmarkt in der Schweiz: Ein QR-Code, alle Zahlungsmethoden
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QR-Pay ist ein QR-Code, der auf eine Zahlungsseite im Browser führt – dort können Kund:innen mit TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay oder PostFinance Pay bezahlen. Für Hofläden und Wochenmärkte in der Schweiz ist das die universellste Lösung ohne Hardware: kein Terminal, kein Smartphone der Händler:in nötig, trotzdem Kartenzahlung. Die Transaktionsgebühr startet bei 1,25 % + CHF 0.00 pro Zahlung (Visa-Kooperation) – günstiger als ein TWINT QR-Sticker.
Dieser Guide erklärt den Unterschied zwischen QR-Pay und dem klassischen TWINT QR-Sticker, zeigt die konkreten Einsatzszenarien für die Direktvermarktung und rechnet die Kosten vor.
1. Was ist QR-Pay und wie unterscheidet es sich vom TWINT QR-Sticker?
Der TWINT QR-Sticker öffnet direkt die TWINT-App. Die Kund:in gibt den Betrag selbst ein und bezahlt über TWINT. Andere Zahlungsmethoden sind nicht möglich. QR-Pay hingegen öffnet eine Zahlungsseite im Browser des Smartphones. Dort stehen alle freigeschalteten Zahlungsmethoden zur Verfügung: TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay, PostFinance Pay und weitere. Die Kund:in wählt die gewünschte Methode, gibt den Betrag ein (oder der Betrag ist bereits vorgegeben) und schliesst die Zahlung ab.
Der entscheidende Unterschied: QR-Pay ist zahlungsmethoden-neutral. Ein einzelner QR-Code deckt alle Zahlungsmethoden ab. Das macht QR-Pay besonders wertvoll für Hofläden und Marktstände, die sowohl Schweizer Stammkundschaft (TWINT) als auch Tourist:innen (Visa, Apple Pay) bedienen.
Was passiert, wenn jemand den QR-Code mit der TWINT-App scannt?
Ein wichtiger Praxis-Punkt: Wenn eine Kund:in den QR-Pay-Code mit der TWINT-App statt mit der Smartphone-Kamera scannt, erkennt TWINT den Code und leitet die Zahlung direkt über TWINT ab. Die Kund:in muss nicht erst den Browser öffnen. Das funktioniert also parallel: Wer TWINT hat, zahlt direkt über TWINT. Wer kein TWINT hat, scannt mit der Kamera und landet auf der Zahlungsseite.
2. So funktioniert QR-Pay: Kunde scannt, wählt Zahlungsmethode, bezahlt
Der Ablauf aus Kundensicht ist denkbar einfach: Die Kund:in sieht den QR-Code am Regal, auf dem Tresen oder am Aufsteller. Sie öffnet die Smartphone-Kamera und scannt den Code. Der Browser öffnet eine Zahlungsseite. Dort steht entweder ein vorgegebener Betrag (z. B. «Eierschachtel CHF 6») oder die Kund:in wählt das Produkt aus einer Liste. Dann wählt sie die Zahlungsmethode – TWINT, Karte, Apple Pay – und bestätigt. Die Zahlung ist abgeschlossen, optional erhält sie eine Quittung per E-Mail.
Für die Händler:in: Du erstellst den QR-Code einmalig online (z. B. über das Payrexx-Dashboard), druckst ihn aus und hängst ihn auf. Danach muss nichts mehr bedient werden. Jede Transaktion erscheint automatisch im Dashboard.
3. Welche Zahlungsmethoden über QR-Pay verfügbar sind
Die verfügbaren Zahlungsmethoden hängen vom Anbieter und vom aktivierten Plan ab. Über Payrexx QR-Pay stehen in der Schweiz folgende Methoden zur Verfügung: TWINT, Visa (Debit und Kredit), Mastercard (Debit und Kredit), Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, PostFinance Pay und Click to Pay. Damit deckt ein einziger QR-Code alle gängigen Schweizer Zahlungsmethoden plus internationale Karten ab.
4. QR-Pay im Hofladen: Bedient, unbedient und saisonal
Selbstbedienungs-Hofladen (unbedient)
QR-Pay ist für unbediente Hofläden die starkste Option: Ein QR-Code pro Produkt am Regal (z. B. «Honig CHF 12») oder ein QR-Code mit Produktliste, über den die Kund:in ihr Produkt auswählt. Der Betrag ist vorgegeben – das verhindert Unterzahlung, was beim reinen TWINT QR-Sticker nicht möglich ist. Kein Strom, kein Internet am Standort nötig – das Smartphone der Kund:in erledigt alles.
Bedientes Hofladen-Geschäft
Im bedienten Hofladen ist QR-Pay eine Ergänzung zum Terminal oder Tap to Pay. Ein QR-Code auf dem Tresen oder an der Kasse bietet eine zusätzliche Zahlungsmöglichkeit – besonders nützlich bei Warteschlangen oder wenn das Terminal gerade besetzt ist.
Saisonaler Verkaufsstand
Erdbeeren im Juni, Spargel im April, Kürbisse im Oktober: Für saisonale Stände ist QR-Pay ideal, weil kein Terminal angemietet oder gekauft werden muss. Du druckst den QR-Code aus, hängst ihn auf, und nach der Saison nimmst Du ihn wieder ab. Keine Fixkosten in den Monaten ohne Verkauf.
5. QR-Pay auf dem Wochenmarkt: Schnell kassieren ohne Gerät
Auf dem Wochenmarkt stehst Du persönlich am Stand. QR-Pay funktioniert hier als zusätzlicher Kanal neben Bargeld und Terminal. Ein QR-Code auf einem Aufsteller oder laminiert auf dem Tresen ermöglicht Kund:innen, selbstständig zu zahlen – während Du die nächste Bestellung entgegennimmst. Besonders nützlich in der Stosszeit: Statt jede Zahlung einzeln am Terminal abzuwickeln, können mehrere Kund:innen gleichzeitig über QR-Pay bezahlen.
Praxistipp: Stelle den QR-Code so auf, dass er gut sichtbar und aus nächster Nähe scannbar ist. Ein laminierter Aufsteller im A5-Format auf dem Tresen funktioniert gut. Beschrifte ihn mit «Hier zahlen: TWINT, Karte, Apple Pay» und den akzeptierten Zahlungssymbolen.
6. Kosten: Was QR-Pay pro Transaktion kostet
Methode | TWINT QR-Sticker | Payrexx QR-Pay | Payment Link |
Zahlungsmethoden | Nur TWINT | TWINT, Visa, MC, Apple Pay, Google Pay, PostFinance u. a. | Wie QR-Pay (Link statt Code) |
Gebühr (TWINT) | Ca. 1,30 % | 1,25 % + CHF 0.00 (QR Pay) | 1,30 % + CHF 0.30 (Free) / 1,25 % + CHF 0.18 (Standard) |
Gebühr (Karte) | Nicht möglich | 2,50 % + CHF 0.30 (Free) / 1,65 % + CHF 0.18 (Standard) | Wie QR-Pay |
Betragskontrolle | Nein (Kunde tippt selbst) | Ja (Betrag vorgegeben) | Ja |
Tourist:innen | Nein | Ja (Karte, Apple Pay) | Ja |
Kosten bei CHF 12 (TWINT) | CHF 0.16 | CHF 0.15 (QR Pay) | CHF 0.34 (Free) / CHF 0.33 (Standard) |
QR-Pay mit der Visa-Kooperation (1,25 % + CHF 0.00) ist die günstigste QR-basierte Zahlungsmethode – günstiger als der TWINT QR-Sticker. Bei einer Eierschachtel für CHF 6 sind das nur CHF 0.08. Dazu kommen alle anderen Zahlungsmethoden, die der TWINT-Sticker nicht bieten kann. Die Monatsgebühr für den Payrexx Free-Plan: CHF 0.
7. QR-Pay kombinieren: Zusammenspiel mit Terminal und Tap to Pay
QR-Pay ersetzt weder ein Terminal noch Tap to Pay, sondern ergänzt beide. Typische Kombinationen für die Direktvermarktung:
Hofladen ohne Personal: QR-Pay als Primärlösung (kein Terminal nötig). Wochenmarkt: Terminal oder Tap to Pay für die Schnellkasse, QR-Pay als Zweitkanal bei Warteschlangen. Saisonaler Stand: QR-Pay allein – keine Fixkosten ausserhalb der Saison. Hofladen + Onlineshop: QR-Pay-Transaktionen und Online-Bestellungen laufen über das gleiche Dashboard.
Wichtig: Bei Payrexx erscheinen alle Transaktionen – ob QR-Pay, Tap to Pay, Terminal oder Online – im selben Dashboard. Die Auszahlung erfolgt gebündelt auf ein Bankkonto. Das vereinfacht die Buchhaltung erheblich gegenüber mehreren separaten Systemen.
8. Checkliste: QR-Pay für Deinen Hofladen oder Wochenmarkt einrichten
Payrexx-Konto eröffnen (Free-Plan genügt) und KYC-Verifizierung abschliessen.
Im Dashboard QR-Pay aktivieren und Zahlungsseite konfigurieren: Produkte, Preise, Logo.
QR-Code generieren: Pro Produkt (statisch) oder als dynamische Produktliste.
QR-Code ausdrucken und wetterfest anbringen: Laminiert, in Acrylglas oder als Aluminium-Schild.
Lesbarkeit testen: QR-Code aus verschiedenen Winkeln und bei Sonnenlicht scannen.
Zahlungssymbole am Stand oder Regal anbringen: «Hier zahlen: TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay».
Testzahlung durchführen: Mit dem eigenen Smartphone scannen und eine Testzahlung abschliessen.
Preise regelmässig aktualisieren: Bei dynamischen QR-Codes online im Dashboard, bei statischen neuen Code drucken.
Transaktionen im Dashboard prüfen: Auszahlungsrhythmus (täglich/wöchentlich) einstellen.
Wie Du mit Payrexx QR-Pay Deinen Hofladen oder Marktstand bargeldlos machst
Payrexx QR-Pay ist eine QR-basierte Zahlungslösung, die speziell für kleine Verkäufe und Selbstbedienung konzipiert wurde. Du erstellst im Payrexx-Dashboard eine Zahlungsseite mit Deinen Produkten und Preisen, generierst einen QR-Code und druckst ihn aus. Kund:innen scannen den Code und zahlen mit TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay oder PostFinance Pay – über eine gehostete Zahlungsseite, ohne App-Download.
Die Transaktionsgebühr startet bei 1,25 % + CHF 0.00 (Visa-Kooperation) – das sind CHF 0.08 bei einem Einkauf von CHF 6. Der Free-Plan kostet CHF 0 pro Monat. QR-Pay lässt sich mit Tap to Pay, POS-Terminals, Payment Links und dem Payrexx-Onlineshop kombinieren – alle Transaktionen landen im gleichen Dashboard, die Auszahlung erfolgt gebündelt auf Dein Bankkonto.
Starte unter payrexx.com/products/qr-pay – QR-Code erstellen, ausdrucken und kassieren.
Häufige Fragen zu QR-Pay für Hofladen und Wochenmarkt
Was ist der Unterschied zwischen QR-Pay und einem TWINT QR-Sticker?
Der TWINT QR-Sticker akzeptiert ausschliesslich TWINT. QR-Pay führt zu einer Zahlungsseite, auf der alle gängigen Zahlungsmethoden verfügbar sind – TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay und weitere. QR-Pay bietet zudem Betragskontrolle: Du gibst den Preis vor.
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Brauche ich eine Website, um QR-Pay zu nutzen?
Nein. QR-Pay funktioniert über eine gehostete Zahlungsseite, die der Zahlungsanbieter bereitstellt. Du brauchst keine eigene Website, keine App und keine technischen Vorkenntnisse.
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Wie ändere ich die Preise, wenn mein Sortiment wechselt?
Bei dynamischen QR-Codes änderst Du Preise und Sortiment online im Dashboard – der physische QR-Code bleibt gleich. Bei statischen QR-Codes musst Du einen neuen Code drucken, wenn sich der Preis ändert.
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Funktioniert QR-Pay auch für Tourist:innen ohne TWINT?
Ja. Das ist ein zentraler Vorteil gegenüber dem TWINT QR-Sticker. Tourist:innen scannen den QR-Code mit ihrer Smartphone-Kamera und zahlen mit Visa, Mastercard, Apple Pay oder Google Pay – ohne TWINT-App.
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Ist QR-Pay wirklich günstiger als ein TWINT QR-Sticker?
Ja. Payrexx QR-Pay kostet 1,25 % + CHF 0.00 pro Transaktion (Visa-Kooperation), der TWINT QR-Sticker rund 1,30 %. Bei CHF 12 Einkauf: QR-Pay CHF 0.15, TWINT-Sticker ca. CHF 0.16. Der Unterschied ist klein, aber QR-Pay bietet zusätzlich Kartenzahlung und Betragskontrolle.
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Kann ich QR-Pay und einen TWINT QR-Sticker gleichzeitig nutzen?
Ja, das ist sogar eine gängige Kombination. Da QR-Pay auch TWINT enthält, kannst Du langfristig auf einen einzigen QR-Code konsolidieren – TWINT-Nutzer:innen scannen ihn mit der TWINT-App, alle anderen mit der Kamera.
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