Datatrans vs PostFinance
Klassischer PSP mit Acquirer-Vertrag vs. Payment Facilitator einer Schweizer Bank
Datatrans von Planet ist ein etablierter Schweizer PSP, der sich besonders an grössere Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen richtet. PostFinance bietet als bekanntes Schweizer Finanzinstitut eine eigene Payment-Lösung für Onlineshops. Ein wesentlicher Unterschied: Datatrans erfordert einen separaten Acquirer-Vertrag, PostFinance agiert als Payment Facilitator. Was das für Kosten und Aufwand bedeutet, zeigt dieser Vergleich.
Monatliche Gesamtkosten von Datatrans und PostFinance bei einem Umsatz von CHF 20.000
Monatliche Gesamtkosten von Datatrans und PostFinance bei einem Umsatz von CHF 100.000
Was sind die Vor- und Nachteile von Datatrans und PostFinance?
Datatrans überzeugt mit einer hohen Google-Bewertung (4.1 Sterne), breiter Zahlungsmethoden-Unterstützung und Omnichannel-Fähigkeit. Nachteile sind der erforderliche separate Acquirer-Vertrag, kostenpflichtige Plugins, eine kostenpflichtige Support-Hotline und hohe monatliche Fixkosten.
PostFinance profitiert von hoher Bekanntheit in der Schweiz, einem breiten Zahlungsmethoden-Angebot und persönlichem Support. Nachteile sind die einmaligen Setup-Kosten von bis zu 249 CHF, fehlende E-Commerce-Tools, kein Samsung Pay und mit 2.2 Sternen eine deutlich tiefere Google-Bewertung.
Vergleichstabelle Vorteile und Nachteile Datatrans vs PostFinance
Datatrans
Vorteile
Zahlreiche Zahlungsmittel (inklusive TWINT und PostFinance Pay)
Kostenlose Testversion verfügbar
Hohe Bekanntheit
Hohe Google-Bewertung
Unterstützung für Omnichannel-Zahlungen (POS)
Nachteile
Teilweise kostenpflichtige Plugins
Komplexe Einrichtung
Keine E-Commerce-Tools
Hohe monatliche Fixkosten
Gebühren nicht transparent
Kostenpflichtige Support-Hotline
PostFinance
Vorteile
Zahlreiche Zahlungsmittel (inklusive TWINT und PostFinance Pay)
Kostenlose Plugins
Günstige Transaktionsgebühren
Kostenlose Testversion verfügbar
Schweizer Unternehmen
Hohe Bekanntheit in der Schweiz
Persönlicher Support
Nachteile
Samsung Pay nicht unterstützt
Keine E-Commerce-Tools
Hohe Einrichtungskosten (einmalig)
Tiefe Google-Bewertung
Welche Zahlungsmethoden bieten Datatrans und PostFinance?
Beide Anbieter unterstützen die wichtigsten Schweizer Zahlungsmethoden: Kreditkarten, TWINT, PostFinance Pay, Apple Pay, Google Pay und Kauf auf Rechnung. PostFinance bietet zusätzlich WIR Pay und Reka, die bei Datatrans fehlen. Datatrans unterstützt dafür Reka, bietet aber kein WIR Pay. PostFinance hat mit 14 gegenüber 12 Zahlungsmethoden einen leichten Vorsprung bei der Abdeckung.
Vergleichstabelle Zahlungsmethoden Datatrans vs PostFinance
Datatrans
PostFinance
Mastercard
Ja
Ja
Visa
Ja
Ja
Postfinance Pay
Ja
Ja
Twint
Ja
Ja
American Express
Ja
Ja
Discover
Ja
Ja
PayPal
Ja
Ja
ApplePay
Ja
Ja
GooglePay
Ja
Ja
SamsungPay
Nein
Nein
WIRpay
Nein
Ja
REKA
Ja
Ja
CENTI
Nein
Nein
KRYPTO
Ja
Ja
Kauf auf Rechnung
Ja
Ja
Pay by Bank
Nein
Nein
Wie unterscheiden sich die Plugins von Datatrans und PostFinance?
Beide Anbieter bieten Plugins für WooCommerce, Shopware, JTL, Ecwid, Drupal und Magento. PostFinance unterstützt zusätzlich Prestashop, das bei Datatrans fehlt. Bei Datatrans sind einige Plugins kostenpflichtig, während PostFinance alle Plugins kostenlos anbietet. Beide Anbieter bieten weder Shopify-Unterstützung noch integrierte E-Commerce-Tools. Bei den Integrationen hat PostFinance dank kostenloser Plugins einen leichten Vorteil.
Vergleichstabelle Plugins und Integrationen Datatrans vs PostFinance
Datatrans
PostFinance
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Wie steht es um den Support bei Datatrans und PostFinance?
PostFinance bietet persönlichen Support in der Schweiz. Datatrans setzt auf eine kostenpflichtige Support-Hotline. Google-Bewertungen: Datatrans 4.1 Sterne (26 Bewertungen), PostFinance 2.2 Sterne (178 Bewertungen). Datatrans hat eine höhere Bewertung, aber auf deutlich schmalerer Basis. PostFinance bietet kostenlosen Support, Datatrans verrechnet Supportanfragen zusätzlich.
Für wen eignet sich Datatrans und für wen PostFinance?
PostFinance eignet sich für Unternehmen, die bereits im PostFinance-Ökosystem verankert sind und eine All-in-One-Lösung ohne separaten Acquirer-Vertrag bevorzugen. Datatrans richtet sich an grössere Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen, die bereits über einen Acquirer-Vertrag verfügen und massgeschneiderte Payment-Lösungen mit Omnichannel-Unterstützung benötigen.
Wie aufwändig ist die Einrichtung bei Datatrans und PostFinance?
PostFinance erhebt einmalige Setup-Gebühren von 199 bis 249 CHF und setzt ein PostFinance-Geschäftskonto voraus, bietet aber einen 30-tägigen Simulationsmodus. Bei Datatrans muss zunächst ein separater Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer abgeschlossen werden, bevor das Testkonto eingerichtet werden kann – ein erheblicher Mehraufwand. Für einen schnelleren Einstieg ist PostFinance die unkompliziertere Wahl.
Was kostet Datatrans im Vergleich zu PostFinance?
Bei 20'000 CHF Monatsumsatz kostet PostFinance 365.90 CHF (E-Com Bundle), Datatrans 398 CHF. Wichtig: Im Datatrans-Preis sind die Acquiring-Kosten noch nicht enthalten, da ein separater Acquirer-Vertrag nötig ist. Bei 100'000 CHF Umsatz liegt PostFinance bei 1'749.90 CHF, Datatrans bei 2'015 CHF (ohne Acquiring). PostFinance erhebt einmalige Setup-Kosten von 199–249 CHF, bietet dafür aber eine All-in-One-Lösung ohne zusätzliche Acquirer-Gebühren.
Vergleichstabelle Kosten Datatrans vs PostFinance
Anbieter
Abonnement
Setup-Kosten
Monatliche Kosten
Transaktionsgebühren
Datatrans
Get Started
CHF 0.00
CHF 20.00
1.60%
+
CHF 0.29
Datatrans
Scale Now
CHF 0.00
CHF 125.00
1.60%
+
CHF 0.29
PostFinance
Checkout All-in-One
CHF 199.00
CHF 14.90
2.50%
+
CHF 0.00
PostFinance
E-Com Bundle
CHF 0.00
CHF 19.90
1.55%
+
CHF 0.18
PostFinance
Checkout Flex
CHF 249.00
CHF 19.90
1.55%
+
CHF 0.18
Zusätzliche Bemerkungen
Datatrans
Datatrans ist kein Payment Facilitator – Händler:innen benötigen daher einen separaten Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer, bevor die Zahlungsabwicklung eingerichtet werden kann. Die ausgewiesenen Kosten enthalten somit keine Acquiring-Gebühren (ca. 1.6% zusätzlich). Das Testkonto wird erst nach Abschluss des Acquirer-Vertrags freigeschaltet.
PostFinance
Für die Nutzung von PostFinance Checkout wird ein PostFinance-Geschäftskonto oder eine Kreditkarte für die Gebührenabrechnung vorausgesetzt. Zusätzlich fallen einmalige Setup-Kosten von 199 CHF (Checkout All-in-One) bis 249 CHF (Checkout Flex) an. Ein kostenloser Simulationsmodus ermöglicht es Händler:innen, die Integration vorab zu testen.
Fazit: Datatrans oder PostFinance – welcher Schweizer Anbieter überzeugt?
PostFinance bietet persönlichen Support in der Schweiz. Datatrans setzt auf eine kostenpflichtige Support-Hotline. Google-Bewertungen: Datatrans 4.1 Sterne (26 Bewertungen), PostFinance 2.2 Sterne (178 Bewertungen). Datatrans hat eine höhere Bewertung, aber auf deutlich schmalerer Basis. PostFinance bietet kostenlosen Support, Datatrans verrechnet Supportanfragen zusätzlich.

