PostFinance vs PayPal

Schweizer Finanzinstitut vs. der weltweit bekannteste Zahlungsanbieter

PostFinance ist als Schweizer Finanzinstitut tief im lokalen Markt verankert und bietet eine eigene Payment-Lösung für Onlineshops. PayPal ist mit über 400 Millionen Nutzern weltweit der bekannteste Zahlungsanbieter. Die beiden verfolgen grundlegend unterschiedliche Strategien: PostFinance mit Fokus auf den Schweizer Markt, PayPal mit globaler Reichweite. Dieser Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen.

Monatliche Gesamtkosten von PostFinance und PayPal bei einem Umsatz von CHF 20.000
PostFinance=CHF 355.00
PayPal=CHF 640.00
CHF 285.00 günstiger mit PostFinance (45%)
Monatliche Gesamtkosten von PostFinance und PayPal bei einem Umsatz von CHF 100.000
PostFinance=CHF 1’749.90
PayPal=CHF 3’950.00
CHF 2’200.10 günstiger mit PostFinance (56%)

Was sind die Vor- und Nachteile von PostFinance und PayPal?

PostFinance überzeugt mit allen wichtigen Schweizer Zahlungsmethoden inklusive TWINT und PostFinance Pay, deutlich günstigeren Gebühren, persönlichem Support und hoher Bekanntheit in der Schweiz. Nachteile sind die einmaligen Setup-Kosten, fehlende E-Commerce-Tools und die tiefe Google-Bewertung (2.2 Sterne).

PayPal profitiert von weltweiter Bekanntheit, keinen Fixkosten und einfacher Einrichtung. Nachteile sind die höchsten Transaktionsgebühren aller verglichenen Anbieter, keine Schweizer Zahlungsmethoden wie TWINT oder PostFinance Pay, nur E-Mail- und Chat-Support und mit 1.6 Sternen die tiefste Google-Bewertung.

Vergleichstabelle Vorteile und Nachteile PostFinance vs PayPal

PostFinance

Vorteile
  • Zahlreiche Zahlungsmittel (inklusive TWINT und PostFinance Pay)

  • Kostenlose Plugins

  • Günstige Transaktionsgebühren

  • Kostenlose Testversion verfügbar

  • Schweizer Unternehmen

  • Hohe Bekanntheit in der Schweiz

  • Persönlicher Support

Nachteile
  • Samsung Pay nicht unterstützt

  • Keine E-Commerce-Tools

  • Hohe Einrichtungskosten (einmalig)

  • Niedrige Google-Bewertung

PayPal

Vorteile
  • monatliche Fixkosten

  • Kostenlose Plugins

  • Hohe Bekanntheit und Akzeptanz

  • Ideal für internationale Zahlungen

Nachteile
  • Keine Unterstützung von TWINT und PostFinance Pay 

  • Keine E-Commerce-Tools

  • Hohe Transaktionsgebühren

  • Hauptsitz in den USA

  • Nur E-Mail- oder Chat-Support

  • Niedrige Google-Bewertung

Welche Zahlungsmethoden bieten PostFinance und PayPal?

PostFinance unterstützt 14 Zahlungsmethoden, darunter TWINT, PostFinance Pay, WIR Pay, Reka und Kauf auf Rechnung. PayPal bietet keine dieser Schweizer Zahlungsmethoden an. Für Schweizer Onlineshops ist das ein gravierender Nachteil, da TWINT und PostFinance Pay zu den meistgenutzten Zahlungsmitteln der Schweiz gehören. PostFinance hat bei der lokalen Zahlungsmethoden-Abdeckung einen enormen Vorsprung.

Vergleichstabelle Zahlungsmethoden PostFinance vs PayPal
Anbieter
PostFinance
PayPal

Mastercard

Ja
Ja

Visa

Ja
Ja

Postfinance Pay

Ja
Nein

Twint

Ja
Nein

American Express

Ja
Ja

Discover

Ja
Ja

PayPal

Ja
Ja

ApplePay

Ja
Ja

GooglePay

Ja
Ja

SamsungPay

Nein
Ja

WIRpay

Ja
Nein

REKA

Ja
Nein

CENTI

Nein
Nein

KRYPTO

Nein
Nein

Kauf auf Rechnung

Ja
Ja

Pay by Bank

Nein
Nein

Welche Shopsystem-Plugins bieten PostFinance und PayPal?

PostFinance bietet kostenlose Plugins für WooCommerce, Shopware, JTL, Ecwid, Drupal, Magento und Prestashop. PayPal stellt kostenlose Plugins für Shopify, WooCommerce, Shopware und Magento bereit. PayPal hat mit Shopify einen wichtigen Vorteil, PostFinance deckt dafür JTL, Ecwid, Drupal und Prestashop ab. Beide Anbieter bieten keine integrierten E-Commerce-Tools. Insgesamt sind die Integrationen vergleichbar.

Vergleichstabelle Plugins und Integrationen PostFinance vs PayPal
Anbieter
PostFinance
PayPal
Nein
Ja

Zapier

Nein
Ja

Make

Nein
Ja
Nein
Nein

JTL

Ja
Ja

Ecwid

Ja
Ja

Drupal

Ja
Nein

Magento

Ja
Ja

Prestashop

Ja
Nein

Wie unterscheidet sich der Support von PostFinance und PayPal?

PostFinance bietet persönlichen Support in der Schweiz mit direkten Ansprechpartnern. PayPal stellt lediglich E-Mail- und Chat-Support zur Verfügung. Die Google-Bewertungen sind bei beiden Anbietern tief: PostFinance 2.2 Sterne (178 Bewertungen), PayPal 1.6 Sterne (56 Bewertungen). PostFinance hat den Vorteil des persönlichen Supports, auch wenn die Kundenzufriedenheit Verbesserungspotenzial zeigt.

Für wen eignet sich PostFinance und für wen PayPal?

PostFinance ist die klar bessere Wahl für Schweizer Onlineshops: über 53% günstiger, alle Schweizer Zahlungsmethoden und persönlicher Support. PayPal ist dann sinnvoll, wenn ein Onlineshop einen hohen Anteil internationaler Kunden hat, die PayPal als vertraute Zahlungsmethode erwarten. Viele Händler nutzen PayPal daher ergänzend zu ihrer Schweizer Zahlungslösung.

Wie einfach ist die Einrichtung bei PostFinance und PayPal?

Bei PayPal genügen Unternehmensinformationen und Handelsregisternummer – die Einrichtung ist in wenigen Minuten erledigt. PostFinance erhebt einmalige Setup-Gebühren von 199–249 CHF und setzt ein PostFinance-Geschäftskonto voraus. PayPal bietet den schnelleren Einstieg, PostFinance dafür die umfassendere Schweizer Zahlungsmethoden-Abdeckung ab dem ersten Tag.

Was kostet PostFinance im Vergleich zu PayPal?

Der Kostenunterschied ist erheblich: Bei 20'000 CHF Monatsumsatz kostet PostFinance 365.90 CHF, PayPal 790 CHF. PostFinance ist damit über 53% günstiger – eine Ersparnis von 424.10 CHF pro Monat. Bei 100'000 CHF Umsatz steigt die Differenz auf 2'200.10 CHF monatlich (PostFinance: 1'749.90 CHF vs. PayPal: 3'950 CHF). PostFinance erhebt einmalige Setup-Kosten, die sich aber bereits im ersten Monat amortisieren.

Vergleichstabelle Kosten PostFinance vs PayPal
Anbieter
Abonnement
Setup-Kosten
Monatliche Kosten
Transaktionsgebühren

PostFinance

All-in-One-Checkout

CHF 199,00

CHF 14,90

pro Monat

2,50 %

+

CHF 0,00

PostFinance

E-Com-Paket

CHF 0,00

CHF 19,90

pro Monat

1,55 %

+

CHF 0,18

PostFinance

Checkout Flex

249,00 CHF

CHF 249,00

CHF 19,90

pro Monat

1,55 %

+

CHF 0,18

PayPal

PayPal

CHF 0,00

CHF 0,00

pro Monat

3,40 %

+

CHF 0,55

CHF 0,00

CHF 0,00

pro Monat

0,00 %

+

CHF 0,00

Zusätzliche Bemerkungen
PostFinance

Für die Nutzung von PostFinance Checkout wird ein PostFinance-Geschäftskonto oder eine Kreditkarte für die Gebührenabrechnung vorausgesetzt. Zusätzlich fallen einmalige Einrichtungskosten von 199 EUR (Checkout All-in-One) bis 249 EUR (Checkout Flex) an. Ein kostenloser Simulationsmodus ermöglicht es Händler:innen, die Integration vorab zu testen.

PayPal

Bei PayPal ist keine separate Einrichtung erforderlich – ein PayPal-Geschäftskonto genügt. Für die Verifizierung werden Unternehmensinformationen und eine Firmenbuchnummer benötigt. Zu beachten ist, dass PayPal die höchsten Transaktionsgebühren aller verglichenen Anbieter verrechnet (3.4% + 0.55 EUR) und weder TWINT noch PostFinance Pay unterstützt.

Fazit: PostFinance oder PayPal – welcher Anbieter ist besser?

PostFinance bietet persönlichen Support in der Schweiz mit direkten Ansprechpartnern. PayPal stellt lediglich E-Mail- und Chat-Support zur Verfügung. Die Google-Bewertungen sind bei beiden Anbietern tief: PostFinance 2.2 Sterne (178 Bewertungen), PayPal 1.6 Sterne (56 Bewertungen). PostFinance hat den Vorteil des persönlichen Supports, auch wenn die Kundenzufriedenheit Verbesserungspotenzial zeigt.

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